Regen und Sicht
Starker Regen kann Schiffe, Lichter, Tonnen und Land verbergen. Er kann auch das Wasser optisch glätten, obwohl der Wind stark bleibt.
- Radar nutzen, wenn vorhanden und verstanden.
- AIS prüfen, aber daran denken, dass nicht alles AIS sendet.
- Navigationslichter und Schallsignale der Lage entsprechend nutzen.
- Langsamer werden, wenn Sicht und Seeraum es verlangen.
Blitz
Für Blitz gibt es auf kleinen Booten keine perfekte Antwort. Nützlich ist Vorbereitung: Erdung/Bonding des Bootes kennen, Crew von unnötigem Metallkontakt fernhalten, Backup-Elektronik schützen, wo praktikabel, und nur an Deck sein, wenn Sicherheit es verlangt.
Das Sensors-Modul ist in meinem System der Ort für Blitzrisiko-Hinweise, zusammen mit Drucktrend und anderen Warnzeichen. Es kann Aufmerksamkeit unterstützen, macht das Boot aber nicht blitzsicher.
Ein zweites Hand-VHF, separates GPS, Ersatzbatterien für Stirnlampen und kleine Backup-Elektronik können bessere Chancen haben, wenn sie in einem einfachen Faraday-ähnlichen Ort liegen. Ein trockener Metallofen wird dafür oft genutzt, oder eine Metallbox, aber es ist keine Garantie.
Wird das Boot getroffen, zuerst Verletzungen, Feuer, Rauch und unmittelbare elektrische Gefahr behandeln. Sobald das kontrolliert ist, Wassereinbruch mit hoher Priorität prüfen. Rund um Kielbolzen, Mastfuß, Druckstütze und mögliche Austrittspunkte unter der Wasserlinie suchen. Manchmal ist das Loch klein. Manchmal kann es katastrophal sein.
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