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Hinweis: Englisch ist der Quelltext. Korrekturen an Segel- und Fachbegriffen sind willkommen.

Segelsicherheits-Guides

Wasser im Boot

Wasser im Boot ist nicht nur ein Problem. Es ist ein Rennen zwischen Zufluss, Pumpen, Reparatur, Energie der Crew und Hilfe von außen.

Die erste Aufgabe ist, ruhig genug zu bleiben, um das Boot sicherer zu machen, während du herausfindest, ob es harmloses Wasser, ein ernstes Leck oder Sinkgefahr ist.

Grundsatz

Verbringe die ersten Minuten nicht damit, es kleinzureden

Wasser in der Bilge kann harmlos sein. Es kann auch das erste Zeichen für einen gebrochenen Schlauch, beschädigten Seehahn, eine undichte Stopfbuchse, ein Kollisionsloch, undichten Auspuff, gerissenen Borddurchlass oder Wasser durch Luken und Lüfter sein.

Die Gefahr ist Verzögerung. Wenn der Wasserstand steigt, behandle ich es als ernst, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Die ersten Schritte

Wenn das Wasser steigt und du es nicht schnell kontrollierst, rufe früh. Es ist besser, einen Notruf später herabzustufen, als zu spät zu rufen.

Die Quelle finden

Suche nicht nur dort, wo das Wasser steht. Wasser kann durch Bodenwrangen, unter Tanks, hinter Innenverkleidung und entlang Kabeln laufen, bevor es in der Bilge ankommt.

  • Seehähne, Schläuche, Schellen, Geber, Stopfbuchse, Ruderkoker und den Seewasserkreis des Motors prüfen.
  • Schapps nahe der Wasserlinie und Cockpitabläufe prüfen.
  • Nach einem Aufprall Bug, Ankerkasten und Vorschiff prüfen.
  • Auf laufendes Wasser hören, wenn Motor, Pumpen und Wellen den Klang nicht verdecken.
  • Trockenen Lappen, Toilettenpapier oder Talkum benutzen, um kleine Rinnsale zu finden.

Zufluss verringern oder stoppen

Die Pumpe kauft Zeit. Der eigentliche Gewinn ist, den Zufluss zu reduzieren.

  • Einen leckenden Seehahn schließen und den Schlauch innen notfalls stopfen.
  • Weiche Holzpfropfen, konische Stopfen, Stoff, Handtücher, Schaum, Kissen oder Gummiplatte nutzen, um den Fluss zu verringern.
  • Bei Rumpfschaden kann eine Kollisionsmatte, Segeltuch, Polster oder Plane außen über dem Loch durch Wasserdruck gehalten werden.
  • Bei Schlauchbruch: knicken, klemmen, stopfen, binden oder ersetzen, wenn es sicher möglich ist.
  • Bei kleinem Riss oder Fitting-Leck: Notkitt, Tape und Gegenhalt dort nutzen, wo es wirklich halten kann.

Bilgenpumpen sind keine Magie

Pumpenleistungen werden oft unter Idealbedingungen gemessen. In echten Booten gibt es Förderhöhe, Filter, Bögen, Spannungsfall, verstopfte Siebe und Luftlecks. Eine Pumpe, die auf dem Papier groß wirkt, kann im Notfall viel weniger Wasser bewegen.

Wenn du etwas getroffen hast

Nach Kollision, Grundberührung oder hartem Schlag gehe von verstecktem Schaden aus, bis geprüft wurde.

  • Fahrt reduzieren und Segel verringern, wenn das den Druck auf den Rumpf senkt.
  • Bug, Kielbereich, Ruderbereich, Propellerwelle, Bodenstruktur und Möbel/Verklebungen nahe der Einschlagzone prüfen.
  • Nach Rissen, neuer Bewegung, Staublinien, Gelcoatbrüchen und Wasserspuren suchen.
  • Steuerung, Motorlager, Wellendichtung und Bilgen nach zehn Minuten erneut prüfen.
  • Position und Zeit des Aufpralls loggen, falls Hilfe oder spätere Inspektion nötig wird.

Klare Rollen nutzen

Verwirrung kostet Zeit. Auch mit nur zwei Personen sollten die Rollen laut ausgesprochen werden.

  • Eine Person steuert, beobachtet Verkehr, Funk und Gesamtentscheidungen.
  • Eine Person sucht und bekämpft das Leck.
  • Eine Person beobachtet Wasserstand und Pumpen, wenn genug Crew da ist.
  • Eine Person bereitet Verlassen-des-Bootes-Ausrüstung vor, während die anderen weiter das Leck bekämpfen.
  • Alle melden Fakten, nicht Vermutungen: Wasser steigt, bleibt gleich oder fällt.

Mayday, Pan-Pan und frühe Hilfe

Wenn das Boot in schwerer und unmittelbarer Gefahr ist, nutze Mayday. Wenn die Lage dringend ist, aber noch keine unmittelbare Lebensgefahr besteht, nutze Pan-Pan. Das genaue Funkverfahren ist wichtig, aber der größere Fehler ist oft zu langes Warten.

Gib Position, Art des Notfalls, Personenzahl, Bootsbeschreibung, was ihr tut und welche Hilfe ihr braucht. Offshore aktiviere passende Notausrüstung, wenn die Lage es rechtfertigt, und halte die Kommunikation kurz und klar.

Wenn das Wasser unter Kontrolle ist

Feedback zu Wasser im Boot

Wenn du Erfahrung mit Wassereinbruch, Kollisionsschäden, Pumpenausfall oder Notreparaturen hast, lese ich gern, was ergänzt werden sollte.

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Gegen das Wasser kämpfen, aber früh Hilfe rufen

Ein Boot kann oft gerettet werden, wenn der Skipper früh handelt, den Zufluss reduziert, weiter pumpt und Hilfe ruft, bevor die Lage verzweifelt wird.

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